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Vita & Themen


Hinter landinsicht steht Anke Schmidt mit mittlerweile 10 Jahren Berufserfahrung im Bereich strategischer Konzeptentwicklung, Raumforschung, Prozessgestaltung und Beteiligung.


Seit Anfang 2009 selbstständig tätig, greife ich auf umfangreiche Erfahrung in der Konzeption und Bearbeitung interdisziplinärer Forschungsprojekte, Workshops und Veranstaltungen zurück. Ich arbeite, forsche und publiziere zu Themen der städtischen und ländlichen Raumentwicklung: Flussraumentwicklung, Kulturlandschaften, partizipative Prozesse, öffentlicher Raum und dem speziell dem Zusammenhang von Raum, Jugendlichen, Mobilität und Bildungschancen.


Mich interessieren komplexen Zusammenhänge von Stadt und Landschaft und wie man mit und in diesem Zusammenspiel nachhaltige Entwicklung betreiben kann. Dafür entwickle ich Strategien und methodische Formate, die an Eigenschaften, Prozesse und Talente des Raumes anknüpfen und Mehrwerte in der Überlagerung von Raum, Akteuren und Prozessen suchen. Menschen und ihre Handlungsweisen stehen im Mittelpunkt der Betrachtung.


Die Einbindung von Jugendlichen in Stadtentwicklungsprozesse ist mir ein besonderes Anliegen. Dafür kann ich aus den langjährige Erfahrungen in der Konzeption und Bearbeitung von partizipativen Entwurfsworkshops und Forschungsprojekten mit Jugendlichen, kreativen Raumerkundungen und Forschungsprojekten schöpfen.


Für Analyse, Ideenfindung, Projektentwicklung und Kommunikation nutze ich Methoden des Entwerfens - wie kreative Entwurfseinstiege vor Ort, Interpretationen in Skizzen, Mappings oder Modellbau, zeichnerische, kartografische, erzählerische Darstellungen. Passende Darstellungen unterstützt gemeinsame Gespräche und Ideenfindung. Auch in partizipativen Formaten entfalten sie ihre besondere Wirkung. Neben den Bildern habe ich mich in den letzten Jahren mehr und mehr mit dem Erzählen in seinen vielfältigen Facetten beschäftigt. In Forschung und Praxis sind methodische Ansätze und Formate entstanden, die Storytelling für räumliche Entwicklungsprozesse nutzbar machen. In einem Promotionsvorhaben reflektiere ich Ansätze und Potentiale narrativer Entwurfsmethoden zur Einbindung von Akteursperspektiven in Planungsprozesse. 


Theorie ist eine Sache – die Anwendung in der Praxis eine andere. Meine Forschungserfahrung wende ich immer wieder in der Praxis an und das praktisches Knowhow fliesst in die Entwicklung von Fragestellungen ein. Im Austausch mit Studierenden,  die ich an unterschiedlichen Hochschulen unterrichtet habe, ermöglicht eine weitere Perspektive auf aktuelle Fragestellungen. Als Mitglied von J.A.S. Jugend Architektur Stadt e.V. und dem Studio Urbane Landschaften pflege ich den Austausch über aktuelle Fragestellung der Stadtentwicklung auch zwischen den Disziplinen.

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Foto: Uta Oettel